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Wir weltweit: United Bible Societies

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Nationale Bibelgesellschaften gibt es in mehr als 140 Ländern; in 200 Ländern arbeiten die Bibelgesellschaften. Sie sind im 1946 mit dem Ziel der Zusammenarbeit und gegenseitigen finanziellen Unterstützung gegründeten Weltbund der Bibelgesellschaften („United Bible Societies“) mit Sitz in Reading/England zusammengeschlossen.

Die Bibelgesellschaften setzen sich in einzigartiger Weise dafür ein, dass die Stimme der Bibel lebendig wird und bleibt. Hauptanliegen der Bibelgesellschaften ist es, jedem Menschen den Zugang zu einer Bibel in seiner Muttersprache und zu einem Preis, den er sich leisten kann, zu ermöglichen.

Die Übersetzung der Bibel ist dabei eine Hauptaufgabe der Bibelgesellschaften. Teile der Bibel sind in 2.551 der weltweit etwa 6.900 Sprachen und Dialekte übersetzt. Die Bibelübersetzungen erfolgen in Partnerschaft mit den jeweiligen Kirchen des Landes, in Teams und auf der Textbasis des Urtexts. Dazu geben die Bibelgesellschaften wissenschaftliche Ausgaben der Urtexte der Bibel (v.a. hebräisch und griechisch) heraus. Die Herstellung der Bibel war über lange Jahrzehnte auf den Druck von Bibelausgaben beschränkt; inzwischen ist daneben die Herausgabe von Bibeln auf digitalen Datenträgern, als Hörbibeln oder im Internet selbstverständlich.

Die Verbreitung der Bibel ist eine besondere Herausforderung, geht es doch oft darum, überhaupt erst Zugänge zur Bibel zu schaffen, oder mit biblischen Schriften Alphabetisierungsprogramme durchzuführen. Die Bibelgesellschaften wissen sich aber auch in besonderer Weise den Benachteiligten wie Gefangenen, Flüchtlingen, Kranken, Straßenkindern oder Aids-Infizierten und ihren Angehörigen oder den Opfern von Naturkatastrophen verbunden. Für diese Zielgruppen werden spezielle biblische Schriften herausgegeben und – zumeist kostenlos – zur Verfügung gestellt. 

In den Ländern der westlichen Welt ist es in den letzten Jahren wichtig geworden, durch spezielle Veranstaltungen, Programme, Lesungen und Ausstellungen überhaupt wieder auf die Bibel hinzuweisen und zum Lesen der Bibel einzuladen sowie Hilfestellungen zu geben.

Die Bibelprojekte werden vor allem durch Spenden finanziert Die Bibelgesellschaften sind überkonfessionelle Organisationen, die die Zusammenarbeit mit möglichst allen christlichen Kirchen des jeweiligen Landes, mit Missionswerken, anderen Bibelorganisationen und mit Bildungseinrichtungen suchen. Ihren Anfang hat die Bewegung der Bibelgesellschaften in England genommen; in London wurde im März 1804 als erste die „Britische und Ausländische Bibelgesellschaft“ gegründet. Ihre Gründung verdanken die Bibelgesellschaften Mary Jones, einer armen Weberstochter aus Wales. Mit ihrem hartnäckigen Wunsch nach einer eigenen Bibel hatte dieses Mädchen die Notwendigkeit von verständlichen Bibelübersetzungen und leistbaren Bibelausgaben an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert deutlich gemacht: „nicht nur für England – auch für die Welt“ lautete das Programm der Bibelgesellschaft an ihren Anfängen.

Österreichische Bibelgesellschaft

Bibelzentrum beim Museumsquartier,

Breite Gasse 4-8/1, 1070 Wien,

Tel: 01/ 523 82 40, Fax: DW 20

Öffnungszeiten des Bibelzentrums: Montag-Freitag 9.30 - 16.00, Donnerstags bis 20.00 Uhr, (Gruppen jederzeit nach Vereinbarung)

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