• banner

Bibel gegen Gewalt

In Honduras werden neun von zehn Straftaten nicht verfolgt. Armut, Drogen und Schulden nähren Kriminalität und Gewaltverbrechen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, Jugendbanden terrorisieren ganze Stadtviertel. Und doch gibt es Lichtblicke. 

Vor etwas mehr als vier Jahren trafen den 35-jährigen Angel López, Projektkoordinator der Honduranischen Bibelgesellschaft in Tegucigalpa mehrere Schüsse - nur wenige Minuten nachdem er seine Tochter zu ihrer Schule gebracht hatte. Der letzte Schuss war tödlich. Ein entsetzlicher Verlust für seine Familie, für die Bibelgesellschaft und für alle, die ihn kannten. Das Verbrechen wurde allerdings nie aufgeklärt, sondern als „Zufall“ zu den Akten gelegt – wie so viele andere Gewalttaten in Honduras. Neun von zehn Straftaten werden nicht verfolgt.

Der gewaltsame und sinnlose Tod von Angel López ist nur ein Beispiel für alle die Menschen, die Tag für Tag in Honduras ermordet werden. Auch wenn die Zahl der Tötungsdelikte in den letzten Jahren leicht rückläufig ist, muss die Menschenrechts- und Sicherheitslage in Honduras weiterhin als katastrophal bezeichnet werden. Für viele Familien ist die soziale Not so erdrückend, dass die Kinder zwangsläufig zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Sie helfen bei der Ernte mit, arbeiten als Schuhputzer, als Straßenhändler oder als Autowäscher.

Hoffnungsschimmer und Lichtblicke bringen die Projekte der nationalen Bibelgesellschaft. Das Team engagiert sich dort, wo Unterstützung am dringendsten nötig ist: Zum Beispiel in den Familien, die unter großer Armut leiden. Oder eben dort, wo große Gewaltbereitschaft besteht: in Schulen, in Gefängnissen oder auch bei der Polizei. Menschen werden durch die Projekte der Bibelgesellschaft dazu befähigt, anhand von Bibeltexten ihre eigene Verhaltensweise zu reflektieren. Christliche Werte werden vermittelt, auch indem Bibelausgaben oder ganz speziell für die jeweilige Situation zusammengestellte Bibeltexte in kleinen Büchlein verbreitet werden. „Als Bibelgesellschaft fühlen wir uns dazu angehalten, zu handeln“, sagt Jorge Gómez, der Direktor der Bibelgesellschaft in Honduras. „Unschuldige Menschen werden Tag für Tag von Drogenhändlern und Straßenbanden ermordet; die Polizei ist korrupt und die Gefängnisse sind überfüllt. Unser Land muss sich wieder Gottes Wort zuwenden – und unsere Verantwortlichen sehen das ein.“

Mehr über die Arbeit der Bibelgesellschaft in Honduras erfahren Sie in unserem Magazin:

Die Bibel aktuell: Honduras (PDF-Download)

Die Bibel aktuell: Honduras (eflip-Onlineversion)


So können Sie Menschen in Honduras helfen: 

  • Mit 18,– Euro erhalten 5 Familien das Buch „365 Tage Geschichten aus der Bibel für Kinder“ mit je einer Schachtel Buntstifte.
  • Mit 41,– Euro erhalten 10 Gefängnisinsassen auf Wunsch eine Bibel in ihrer Muttersprache.
  • Mit 110,– Euro ermöglichen Sie die Durchführung von Informations- und Präventions-Veranstaltungen in Schulen und Polizeistationen.

>> Ja, ich möchte mithelfen, dass die Gewalt in Honduras weniger wird! 

Das ist ein Projekt der "Aktion Weltbibelhilfe" im Juni 2017.

Österreichische Bibelgesellschaft

Bibelzentrum beim Museumsquartier,

Breite Gasse 4-8/1, 1070 Wien,

Tel: 01/ 523 82 40, Fax: DW 20

Öffnungszeiten des Bibelzentrums: Montag-Freitag 9.30 - 16.00, Donnerstags bis 20.00 Uhr,
(Gruppen jederzeit
nach Vereinbarung)

nach oben

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen