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Die Bibel und das liebe Geld

Ein junger Religionslehrer sammelt alte Münzen. Seine Schulkinder sollen etwas aus der Zeit der Bibel angreifen können, wenn sie die Bibelgeschichten hören. Er zeigt ihnen Münzen, die schon Jesus in der Hand gehabt haben könnte. Die Kinder staunen, die Sammlung wird über die Jahrzehnte größer. Doch dann geht er in Pension – was wird nun aus seiner Münzsammlung? 

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Der pensionierte Lehrer Walter Hylkema führt einen interessierten Besucher durch die Ausstellung.

Dreißig Münzen aus der Zeit der Geburt Christi. Das ist die kleine, aber feine Münzsammlung von Walter Hylkema. Der pensionierte Lehrer stellte sie der Österreichischen Bibelgesellschaft zur Verfügung: „Ich möchte, dass viele Menschen diese Münzen sehen und angreifen können.“ Daraus erwuchs die Ausstellung „Die Bibel und das liebe Geld – Münzen der Bibel erzählen Geschichte(n)“ im Wiener Bibelzentrum.

Die Archäologin Susanne Lorenz übernahm die wissenschaftliche Aufarbeitung der Münzen und erstellte ein Konzept und Schautafeln. Im Hauptberuf arbeitet sie für den archäologischen Park in Carnuntum. Eine Verbindung zur Bibel zu knüpfen war neu für sie, erzählt sie: „Die immerwährende Aktualität der Bibel – das nehme ich von dieser Arbeit mit.“ Viele Geschichten würden zum Nachdenken anregen: Das „Scherflein der Witwe“ beleuchtet das Spendenverhalten, bei den „Arbeitern im Weinberg“ geht es um Existenzsicherung.

Muenzenausstellung

Bei der Langen Nacht der Kirchen im Bibelzentrum wird die Ausstellung "die Bibel und das liebe Geld - Münzen der Bibel erzählen Geschichte(n)" eröffnet.

Zeitgeschichte auf Münzen

Die gezeigten Münzen und die 20 Schautafeln geben Einblick in den Alltag in biblischer Zeit: Welche Münzsysteme im Umlauf waren und wieviel sie damals wert waren, warum ein Zöllner so unbeliebt, und wer arm, wer reich war.

Münzen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sie transportierten Informationen und erzählen so Zeitgeschichte. Kaiser oder Statthalter verewigten ihr Porträt oder ihre militärischen Leistungen auf den Münzen. Die Münzen in der Ausstellung führen zu Alexander dem Großen, Kaiser Augustus oder Pontius Pilatus. 

Münzen erzählen biblische Geschichten

Die Bibel überliefert zahlreiche Geldgeschichten, beispielsweise vom Opfer der armen Witwe, dem Gleichnis von der verlorenen Drachme oder der Bezahlung der Arbeiter im Weinberg. Jesus diskutierte mit seinen Jüngern darüber, ob man Steuern bezahlen soll oder nicht. Judas verriet Jesus für einen Geldbetrag.

Die Ausstellung lädt ein, die Münzen zu betrachten, die Geschichten in der Bibel nachzulesen und mit dem eigenen Leben zu verknüpfen.


Ausstellung mieten

Die Ausstellung besteht aus 20 Ausstellungstafeln im Format 100 x 150 cm und sind daher sehr gut lesbar.

Aktuelle Ausstellungstermine:

Österreichische Bibelgesellschaft

Bibelzentrum beim Museumsquartier,

Breite Gasse 4-8/1, 1070 Wien,

Tel: 01/ 523 82 40, Fax: DW 20

Sommeröffnungszeiten (Juli/August) des Bibelzentrums: Montag-Freitag 9.30 - 16.00 Uhr,
Von 13.-17.8. bleibt
das Bibelzentrum geschlossen.
(Gruppen jederzeit
nach Vereinbarung)

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