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Vom Drogenjunkie zum Pastor

Wie eine Bibel das Leben eines Drogenabhängigen in Weißrussland veränderte.

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In einem Rehabilitationszentrum liest ein junger Mann in einer Bibel. Foto: Andrea Rhodes, UBS

Sashas* Eltern waren alkoholabhängig und nicht in der Lage, sich um ihren Sohn zu kümmern. Seine Mutter starb, als er fünf Jahre alt war, weil sie im betrunkenen Zustand den Weg nach Hause nicht mehr fand und auf der Straße erfror. Sasha flüchtete sich selbst früh in Alkohol, eine kriminelle Karriere begann, die mit vielen Jahren im Gefängnis endete. Als ihm ein Mitgefangener ein Neues Testament gab, begann eine langsame, aber stetige Veränderung. Die Worte des Vaterunsers wurden für Sasha eine wichtige Stütze. Nun ist Sasha Pastor und arbeitet selbst mit Menschen, die von ihrer Sucht loskommen möchten.

Bibeln gegen die Abhängigkeit

„Sashas Kindheitstragödie ist leider kein Einzelfall“, sagt Igor Mikhailov, Leiter der Bibelgesellschaft in Weißrussland, und weist auf die immensen Auswirkungen von Alkohol – und Drogenmissbrauch auf Familien hin. Die Zahl der Drogenabhängigen habe sich in den letzten zehn Jahren versiebenfacht. Darauf reagieren die Kirchen und christlichen Organisationen: „Wir unterstützen sie, indem wir sie mit biblischen Schriften versorgen, die ihnen helfen, ihre Abhängigkeit zu durchbrechen und einen neuen Sinn für ihr Leben zu finden“, so Mikhailov.

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Lidia Kotikova: "Viele Schüler bitten uns um Bibeln, damit sie alles selbst nachlesen können." Foto: Andrea Rhodes, UBS

Mütter im Kampf gegen Drogen

Biblische Schriften werden auch bei den Suchtpräventionsprogrammen in Schulen eingesetzt, denn der wachsende Alkohol- und Drogenmissbrauch, besonders unter jungen Menschen, wird zu einem großen Problem in Weißrussland.

Lidia Kotikova von der Organisation „Mütter gegen Drogen“ berichtet, dass die jungen Menschen in den Schulen sehr positiv auf Theaterstücke reagieren, mit denen eine biblische Perspektive zum Thema aufgezeigt wird:

„Die Schüler und Schülerinnen sind sehr interessiert. Sie erzählen uns, dass sie in ihren Familien nie viel Anleitung diesbezüglich bekommen haben. Viele bitten uns auch um Bibeln, damit sie alles selbst nachlesen können“, so Kotikova.


Das ist ein Projekt der Weltbibelhilfe im Januar 2017. Lesen Sie mehr dazu im PDF>> Ja, ich unterstütze die Bibelgesellschaft in Weißrussland mit meiner Spende!

Österreichische Bibelgesellschaft

Bibelzentrum beim Museumsquartier,

Breite Gasse 4-8/1, 1070 Wien,

Tel: 01/ 523 82 40, Fax: DW 20

Öffnungszeiten des Bibelzentrums: Montag-Freitag 9.30 - 16.00, Donnerstags bis 20.00 Uhr,
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nach Vereinbarung)

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