Kinderbibeln für Kinder in der Ukraine!

Mit dem Andauern des Krieges in der Ukraine und allen leidvollen Folgen steigt die Nachfrage nach Bibeln und Kinderbibeln.

Ein Mädchen in dicker Winterjacke und Wollmütze hält eine Kinderbibel zum Selbstgestalten in der Hand

Der Krieg in der Ukraine hat vielfältige weltweite Auswirkungen. Vor allem aber leiden die Menschen in der Ukraine darunter: 14 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes geflohen; etwa 7 – 10 Millionen Menschen sind ins Ausland geflohen. Familien sind zerrissen. Nächtliche Luftangriffe gehören in der Ukraine inzwischen ebenso zum Alltag wie der Verlust geliebter Menschen oder die Zerstörung von allem, was noch vor einem Jahr das Leben ausgemacht hat. Die Menschen leiden unter dem Krieg, unter Gewalt und Zerstörung – und ganz besonders die Kinder.

In der Weihnachtszeit bringt die Bibelgesellschaft Kinderbibeln als Geschenke zu Kindern, die in andere Teile des Landes geflohen sind, aber auch – wo möglich – zu Kindern in den umkämpften oder den jüngst zurück eroberten Städten und Dörfern. Die Bibeln kommen zusammen mit Lebensmittelpaketen und anderen Hilfsgütern zu den Familien, die oft von Kirchengemeinden aufgenommen wurden und denen es oft am Nötigsten fehlt. R.S. von der Ukrainischen Bibelgesellschaft weiß: „Die Kinderbibeln enthalten so viele starke Geschichten, die davon erzählen, dass Gott Menschen in ihrer ganz schwierigen Situation ganz nahe ist.“

Ein Junge in Winterjacke hält eine Kinderbibel zum Selbstgestalten in die Höhe

Seit Kriegsausbruch haben sich alle Mitarbeitenden unermüdlich von Kiew, Charkiw und Lwiw aus dafür eingesetzt, dass Menschen mit Bibeln und ihrer tröstlichen Botschaft versorgt werden. Der Bedarf ist riesig, denn Menschen mussten bei der Flucht ihre Bibel zurücklassen, andere interessieren sich jetzt erstmals für die Heilige Schrift und hätten gerne ein persönliches Exemplar. A. R., der stellvertretende Leiter der Ukrainischen Bibelgesellschaft, berichtet: „Wir erleben ein großes Interesse an dem Wort Gottes. Viele Menschen sind sehr offen dafür. Immer mehr Menschen besuchen auch Gottesdienste. Wir geben unser Bestes, um zusammen mit den Kirchen Licht in die Dunkelheit zu bringen.“