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Gott hat den Fremdling lieb

Biblische Herausforderungen zum Umgang mit Fremden. Die Bibel weiß um die Schicksale von Menschen auf der Flucht. Sowohl in der Geschichte des erwählten Volkes wie in den Anfängen der christlichen Gemeinde waren Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Die Bibel erzählt davon, dass Gott den Fremden in besonderer Weise nahe ist und die Begegnung mit Fremden zum Segen werden kann.

Alle wichtigen Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.


„Prominente“ Fremde

So zeichnet die Ausstellung in einem ersten Teil die Schicksale „prominenter“ Fremder in der Bibel nach. Abraham und Sara, die Zeit ihres Lebens Migranten sein werden, stehen am Anfang. Josef kommt – von seinen eigenen Brüdern verraten und verkauft – durch Schlepper nach Ägypten. Seine Begabungen und die Offenheit der Einheimischen lassen ihn zu einem Beispiel gelungener Integration werden.

Die Unterdrückung und Ausbeutung in Ägypten ist die prägende Erfahrung für das Volk Israel. Gott erhört das Rufen seines Volkes und führt es unter Mose in die Freiheit. Eines der kürzesten Bücher der Bibel, das Buch Rut, erzählt in eindrücklicher Weise davon, wie eine Fremde gastlich aufgenommen wird. Dass Jesus selbst bereits als kleines Kind der Verfolgung ausgesetzt war und die junge Familie nach Ägypten floh, ist ebenso bemerkenswert wie die Tatsache, dass Verfolgung die ersten Christen gleichsam „in alle Welt“ vertreibt. Gerade so wird aber die frohe Botschaft ausgebreitet!

Aktuelle Gebote

Von bleibender Aktualität sind die biblischen Gebote zum Schutz des Fremden. Diesen geht ein zweiter Teil der Ausstellung nach. Die prinzipielle rechtliche Gleichstellung der Fremden, das Gebot der Nachlese, das das Überleben ermöglicht, Gottes Zuwendung zu den Schwachen und damit auch zu den Fremden, aber auch das Wissen um die eigene Fremdheit in der Welt prägen die biblische Tradition. Dass Jesus die Fremdenfreundlichkeit als Kriterium für die Glaubwürdigkeit christlichen Glaubens darstellt, ist bleibende Herausforderung für Christinnen und Christen.

Gastfreundschaft

In einem abschließenden Teil wird das biblische Konzept der Gastfreundschaft entfaltet, beginnend bei der Begegnung Abrahams mit den drei Fremden bis zu den Emmaus-Jüngern im Neuen Testament, die Jesus selbst begegnen.
Bibelworte, die zur Fremdenfreundlichkeit einladen, sind – gleichsam „Fremden“ in den Mund gelegt - im unteren Teil der Ausstellungstafeln zu sehen; graphisch ist auch auf den Tafeln der schwierige und traumatisierende Weg von Fremden auf der Flucht bis zu ihrer Ankunft bei uns dargestellt.

Die zwölf zweisprachigen Ausstellungstafeln (deutsch und englisch) stehen als Wanderausstellung zur Verfügung und können von Gemeinden und Einrichtungen gerne entlehnt werden.

Freecards

Zur Ausstellung sind 12 „Freecards“, Postkarten mit entsprechenden Motiven und Bibelworten erschienen, die gerne kostenlos bei der Bibelgesellschaft bestellt werden können.

Ebenfalls ist eine 70-seitige Broschüre zur Ausstellung erschienen. Diese können Sie gerne hier in unserem Onlineshop bestellen!

Möchten Sie die Ausstellung in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung zeigen?
Kontaktieren Sie uns bitte telefonisch Tel: 01/ 523 82 40 oder über unser Kontaktformular, um einen Termin zu vereinbaren!

> Hier finden Sie das Poster zur Ausstellung mit allen wichtigen Informationen zum Download.


Aktuelle Ausstellungstermine:

26.10-05.12 2016: BildungsZentrum St. Benedikt, Promenade 13, 3353 Seitenstetten

11.12.2016-09.01.2017: Evang. Gemeinde Loipersbach (Burgenland)

24.04.-24.07.2017: Auferstehungskirche Salzburg Süd


Erfahrungsbericht zur Ausstellung:

> „Gott hat den Fremdling lieb“ in Gmunden

Österreichische Bibelgesellschaft

Bibelzentrum beim Museumsquartier,

Breite Gasse 4-8/1, 1070 Wien,

Tel: 01/ 523 82 40, Fax: DW 20

Sommeröffnungszeiten (Juli/August) des Bibelzentrums: Montag-Freitag 9.30 - 16.00 Uhr,
(Gruppen jederzeit
nach Vereinbarung)

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